{"id":114848,"date":"2015-05-26T13:19:41","date_gmt":"2015-05-26T11:19:41","guid":{"rendered":"http:\/\/ekrah.com\/start\/?page_id=114848"},"modified":"2020-02-26T16:39:16","modified_gmt":"2020-02-26T14:39:16","slug":"prozesslayout-in-der-des-moines-national-bank","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/archive.edu.net.co\/start\/prozesslayout-in-der-des-moines-national-bank\/","title":{"rendered":"Prozesslayout in der Des Moines National Bank"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: justify;\"><span id=\"Studie:_Prozesslayout_in_der_Des_Moines_National_Bank\" class=\"mw-headline\">Studie: Prozesslayout in der Des Moines National Bank<\/span><\/h2>\n<div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim prozessorientierten Layout orientiert sich die Anordnung der Leistungserstellung am jeweiligen Prozess und der Zusammenarbeit der einzelnen Stationen an denen Arbeitsschritte erfolgen. Sind in einem B\u00fcro oder in einer Bank verschiedene Bereiche hintereinander angeordnet, spielt der effiziente Ablauf eine entscheidende Rolle, so sollten auch die verschiedenen Arbeitspl\u00e4tze diesen Abl\u00e4ufen angepasst werden. Beispielsweise folgen viele Selbstbedienungsdienstleistungen diesem Prinzip. In der Universit\u00e4ren Cafeteria der Uni Siegen ist beispielsweise die Selbstbedienung der Snacks vor der eigentlichen Essensausgabe platziert. Im Anschluss daran kommt die Bezahlung der Speisen sowie der \u00dcbergang in die Sitzgelegenheiten. Ein anderes Beispiel ist eine Bank. Hier ist das prozessorientierte Layout dadurch gekennzeichnet, dass der Leistungsprozess standardisiert ist und von bestimmten Tools und Einrichtungen unterst\u00fctzt wird. Dabei sind die Durchlaufzeiten ein kritischer Faktor. Ziel ist es hierbei, innerhalb einer vorgegebenen Zeit m\u00f6glichst viele Prozessschritte zu durchlaufen. Eventuelle Engp\u00e4sse k\u00f6nnen mit Hilfe von Optimierungsmodellen, wie beispielsweise der Optimized Production Technology1 beseitigt werden. In der aktuellen Fallstudie kommt es zu einem Umzug in ein neues Geb\u00e4ude. Die Aufgabenbereiche m\u00fcssen hier innerhalb einer Etage so zusammengelegt werden, dass m\u00f6glichst wenige Redundanzen entstehen. Die Aneinandergrenzung der Abteilungen mit aufeinanderfolgenden Prozessschritten soll hierbei m\u00f6glichst sinnvoll eingebunden werden. Bei der Planung des Prozesslayouts sind neben dem Prim\u00e4rziel einer effizienten Arbeitsabfolge noch Nebenbedingungen zu ber\u00fccksichtigen. So ist ein Raum mit einem Aufzug best\u00fcckt. Zudem sind keine Umbauten m\u00f6glich, sodass auch die vorgegebenen Wege eingehalten werden m\u00fcssen. Im Rahmen dieser Fallstudie wurden drei Konzepte erarbeitet, die im Folgenden vorgestellt werden sollen. S\u00e4mtliche Ans\u00e4tze haben Vor- und Nachteile. Eine alles umfassende L\u00f6sung wurde nicht gefunden und kann aufgrund der sehr eingeschr\u00e4nkten Nebenbedingungen auch nicht realisiert werden. Insgesamt existieren 5.040 m\u00f6gliche L\u00f6sungen. Ungeachtet der im Text vorgegebenen Restriktionen k\u00f6nnen 40.320 L\u00f6sungsans\u00e4tze erarbeitet werden.<\/p>\n<h2><span id=\"Erster_L.C3.B6sungsansatz\" class=\"mw-headline\">Erster L\u00f6sungsansatz<\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im ersten L\u00f6sungsansatz wurde versucht, die Vorgaben zu ber\u00fccksichtigen. Zeitgleich bietet diese L\u00f6sung das beste Konzept, welches durch ein Punkterangsystem ermittelt wurde. Das Rangsystem wurde anhand der vorgegebenen rating scheme des types of concerns and closeness erstellt und ordinal mit folgenden Punkten bewertet:<\/p>\n<table border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><b>Bezeichnung<\/b><\/td>\n<td><b>Punktzahl<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">A \u2013 Absolutely necessary<\/th>\n<td>5<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">E \u2013 Especially important<\/th>\n<td>4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">E \u2013 Important<\/th>\n<td>3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">O \u2013 Ordinary closeness OK<\/th>\n<td>2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">U \u2013 Unimportant<\/th>\n<td>1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">X \u2013 Not desirable<\/th>\n<td>0<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><b>Tabelle 1<\/b>: Punktevergabe<\/p>\n<\/div>\n<p>Die im ersten L\u00f6sungsansatz ermittelte Raumaufteilung stellt sich wie folgt dar:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-114855 size-full\" src=\"https:\/\/ekrah.com\/start\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Raumaufteilung_1.jpg\" alt=\"Raumaufteilung_1\" width=\"439\" height=\"430\" srcset=\"https:\/\/archive.edu.net.co\/start\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Raumaufteilung_1.jpg 439w, https:\/\/archive.edu.net.co\/start\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Raumaufteilung_1-300x294.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 439px) 100vw, 439px\" \/><\/p>\n<p><b>Abbildung 1<\/b>: Raumaufteilung anhand der Textvorgaben<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Gewichtung des Raumes wurden die angrenzenden R\u00e4ume mit der aus\u00a0<i>Exhibit 30-10<\/i>\u00a0dargestellten \u00dcbersicht bewertet. Im folgenden ein Beispiel zur Vorhehensweise:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Raum 4 und Raum 1 grenzen aneinander. In dessen Schnittstelle in Exhibit 30-10 ergibt sich ein \u201eU\u201c, welches mit der Punktezahl 1 in der Rankingtabelle bewertet wurde. Insgesamt bestehen 10 verschiedene aneinandergrenzende R\u00e4ume. In dessen Folge entsteht ein Gesamtranking aus 10 verschiedenen Einzelergebnissen.<\/p>\n<table border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><b>Raumabgrenzung<\/b><\/td>\n<td><b>Punktzahl anhand<br \/>\nder Punktvergabe<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">1-4<\/th>\n<td>1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">1-5<\/th>\n<td>5<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">1-2<\/th>\n<td>1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">5-6<\/th>\n<td>1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">2-7<\/th>\n<td>5<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">6-7<\/th>\n<td>4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">6-4<\/th>\n<td>4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">7-3<\/th>\n<td>5<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">6-8<\/th>\n<td>2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">3-8<\/th>\n<td>3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Summe<\/b><\/td>\n<td><b>31<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><b>Tabelle 2<\/b>: Ermittling Punktzahl nach Textvorgaben<\/p>\n<h2><span id=\"Zweiter_L.C3.B6sungsansatz\" class=\"mw-headline\">Zweiter L\u00f6sungsansatz<\/span><\/h2>\n<p>Im zweiten L\u00f6sungsansatz wurde eine Extreml\u00f6sung gew\u00e4hlt. Hier wurde die Raumaufteilung beliebig gew\u00e4hlt und keine R\u00fccksicht auf das Prozesslayout genommen. Dieser Ansatz ist insoweit notwendig, um eine Vergleichbarkeit zu erlangen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-114854 size-full\" src=\"https:\/\/ekrah.com\/start\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Raumaufteilung_2.jpg\" alt=\"Raumaufteilung_2\" width=\"439\" height=\"430\" srcset=\"https:\/\/archive.edu.net.co\/start\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Raumaufteilung_2.jpg 439w, https:\/\/archive.edu.net.co\/start\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Raumaufteilung_2-300x294.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 439px) 100vw, 439px\" \/><\/p>\n<p><b>Abbildung 2<\/b>: Raumaufteilung durch beliebige Anordnung<\/p>\n<p>Einzig an diesem Ansatz wurde die Restriktion des service elevators in Verbindung mit der check-processing division eingehalten. Das Gesamtranking ergibt sich aus folgenden 10 Einzelergebnissen.<\/p>\n<table border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><b>Raumabgrenzung<\/b><\/td>\n<td><b>Punktzahl anhand<br \/>\nder Punktvergabe<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">7-6<\/th>\n<td>4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">7-8<\/th>\n<td>3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">8-2<\/th>\n<td>3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">2-1<\/th>\n<td>0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">3-1<\/th>\n<td>0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">3-4<\/th>\n<td>1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">3-8<\/th>\n<td>3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">3-6<\/th>\n<td>1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">4-5<\/th>\n<td>4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">6-5<\/th>\n<td>1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Summe<\/b><\/td>\n<td><b>20<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><b>Tabelle 3<\/b>: Ermittling Punktzahl durch Extreml\u00f6sung<\/p>\n<h2><span id=\"Dritter_L.C3.B6sungsansatz\" class=\"mw-headline\">Dritter L\u00f6sungsansatz<\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im dritten L\u00f6sungsansatz wurde eine Berechnung zugrunde gelegt, bei dem der Gesamtworkflow der am meisten Punkte erlangte in die Mitte des Geb\u00e4udes verlegt wurde. Um den gr\u00f6\u00dften Gesamtworkflow zu ermitteln, wurden die Workflows der einzelnen R\u00e4ume addiert. Deren Summen sind in der ersten Spalte unter ermittelter Workflow zusammengefasst.<\/p>\n<table border=\"1\" width=\"770px\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><b>ermittelter Workflow<\/b><\/td>\n<td><b>Department<\/b><\/td>\n<th><b>1<\/b><\/th>\n<td><b>2<\/b><\/td>\n<td><b>3<\/b><\/td>\n<td><b>4<\/b><\/td>\n<td><b>5<\/b><\/td>\n<td><b>6<\/b><\/td>\n<td><b>7<\/b><\/td>\n<td><b>8<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>7<\/b><\/td>\n<td><b>1. Check sorting<\/b><\/td>\n<td>\u00b7<\/td>\n<td>50<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td>250<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td>0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>16<\/b><\/td>\n<td><b>2. Check reconcilement<\/b><\/td>\n<td><b>X<\/b><\/td>\n<td>\u00b7<\/td>\n<td>50<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td>0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>17<\/b><\/td>\n<td><b>3. Check crediting<\/b><\/td>\n<td><b>X<\/b><\/td>\n<td><b>A<\/b><\/td>\n<td>\u00b7<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td>10<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>13<\/b><\/td>\n<td><b>4. Check distribution<\/b><\/td>\n<td><b>U<\/b><\/td>\n<td><b>U<\/b><\/td>\n<td><b>U<\/b><\/td>\n<td>\u00b7<\/td>\n<td>40<\/td>\n<td>60<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td>0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>11<\/b><\/td>\n<td><b>5. Government checks<\/b><\/td>\n<td><b>A<\/b><\/td>\n<td><b>U<\/b><\/td>\n<td><b>U<\/b><\/td>\n<td><b>E<\/b><\/td>\n<td>\u00b7<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td>0<\/td>\n<td>0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>14<\/b><\/td>\n<td><b>6. Returned checks<\/b><\/td>\n<td><b>U<\/b><\/td>\n<td><b>U<\/b><\/td>\n<td><b>U<\/b><\/td>\n<td><b>E<\/b><\/td>\n<td><b>U<\/b><\/td>\n<td>\u00b7<\/td>\n<td>12<\/td>\n<td>0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>18<\/b><\/td>\n<td><b>7. Credit adjustment<\/b><\/td>\n<td><b>T<\/b><\/td>\n<td><b>A<\/b><\/td>\n<td><b>A<\/b><\/td>\n<td><b>U<\/b><\/td>\n<td><b>U<\/b><\/td>\n<td><b>E<\/b><\/td>\n<td>\u00b7<\/td>\n<td>10<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>14<\/b><\/td>\n<td><b>8. Offices<\/b><\/td>\n<td><b>X<\/b><\/td>\n<td><b>T<\/b><\/td>\n<td><b>T<\/b><\/td>\n<td><b>U<\/b><\/td>\n<td><b>O<\/b><\/td>\n<td><b>O<\/b><\/td>\n<td><b>I<\/b><\/td>\n<td>\u00b7<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><b>Tabelle 4<\/b>: Berechnung des maximalen Workflows<\/p>\n<p>Demnach ist Raum 7 der am h\u00e4ufigsten frequentierte. Aufgrund dieser Berechnung wurde Raum 7 in die Mitte des Geb\u00e4udes verlegt. Rot hinterlegte R\u00e4ume wurden durch die im Text gemachten Vorgaben beachtet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-114853 size-full\" src=\"https:\/\/ekrah.com\/start\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Raumaufteilung_4.jpg\" alt=\"Raumaufteilung_4\" width=\"439\" height=\"431\" srcset=\"https:\/\/archive.edu.net.co\/start\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Raumaufteilung_4.jpg 439w, https:\/\/archive.edu.net.co\/start\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Raumaufteilung_4-300x295.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 439px) 100vw, 439px\" \/><\/p>\n<p><b>Abbildung 3<\/b>: Raumaufteilung anhand maximalen Workflows<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich des erreichten Gesamtworkflows kommen wir nach folgender Berechnung auf eine Punktzahl von 23.<\/p>\n<table border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><b>Raumabgrenzung<\/b><\/td>\n<td><b>Punktzahl anhand<br \/>\nder Punktvergabe<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">2-5<\/th>\n<td>1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">5-1<\/th>\n<td>3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">1-4<\/th>\n<td>1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">4-7<\/th>\n<td>1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">7-3<\/th>\n<td>5<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">3-6<\/th>\n<td>1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">6-8<\/th>\n<td>2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">8-7<\/th>\n<td>3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">2-3<\/th>\n<td>5<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">5-7<\/th>\n<td>1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Summe<\/b><\/td>\n<td><b>23<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><b>Tabelle 5<\/b>: Ermittling Punktzahl nach hohem Workflow<\/p>\n<p>In einer optionalen Berechnung wurde Raum 2 mit Raum 3 getauscht. Hierbei erlangt man jedoch den gleichen Gesamtpunktestand.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-114852\" src=\"https:\/\/ekrah.com\/start\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Raumaufteilung_5.jpg\" alt=\"Raumaufteilung_5\" width=\"439\" height=\"431\" srcset=\"https:\/\/archive.edu.net.co\/start\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Raumaufteilung_5.jpg 439w, https:\/\/archive.edu.net.co\/start\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Raumaufteilung_5-300x295.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 439px) 100vw, 439px\" \/><\/p>\n<p><b>Abbildung 4<\/b>: Raumaufteilung anhand maximalen Workflows \u2013 Alternative<\/p>\n<p>Die Berechnung der Punkte ergibt sich nach ge\u00e4nderten Feldern (grau hinterlegt) wie folgt:<\/p>\n<table border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><b>Raumabgrenzung<\/b><\/td>\n<td><b>Punktzahl anhand<br \/>\nder Punktvergabe<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3-5<\/td>\n<td>1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">5-1<\/th>\n<td>3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">1-4<\/th>\n<td>1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">4-7<\/th>\n<td>1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>7-2<\/td>\n<td>5<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2-6<\/td>\n<td>1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">6-8<\/th>\n<td>2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">8-7<\/th>\n<td>3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">2-3<\/th>\n<td>5<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th align=\"left\">5-7<\/th>\n<td>1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Summe<\/b><\/td>\n<td><b>23<\/b><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><b>Tabelle 6<\/b>: Ermittling Punktzahl nach hohem Workflow \u2013 Alternative<\/p>\n<h2><span id=\"Fazit\" class=\"mw-headline\">Fazit<\/span><\/h2>\n<div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es l\u00e4sst sich festhalten, dass anhand der erarbeiteten L\u00f6sungen der erste Ansatz durch seine h\u00f6chste Punkterreichung am sinnigsten erscheint. Die perfekte L\u00f6sung wird nicht realisierbar sein, solange mit bestimmten Restriktionen gehandelt werden muss. Da jedoch die Ber\u00fccksichtigung dieser Mindestvorgaben die notwendige Voraussetzung f\u00fcr eine akzeptable L\u00f6sung ist, erscheint erstere Alternative als sinnvoll. Sollte auch diese nicht zufriedenstellend erscheinen und nach weiterer \u00dcberlegung keine bessere L\u00f6sung gefunden werden, ist zu \u00fcberlegen, in wie weit die Arbeitsabl\u00e4ufe unter den genannten Restriktionen durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Eventuell ist auch an eine \u00dcberarbeitung der Arbeitsal\u00e4ufe zu denken, damit diese in das Gesamtkonzept der Raumplanung intrgriert werden k\u00f6nnen. Die Vorgaben sollten nicht als eine Black Box, die unab\u00e4nderlich ist, gesehen werden. Vielmehr sollten Kompromisse von beiden Seiten geschlossen und eine Beste L\u00f6sung gefunden werden, eine allumfassende L\u00f6sung wird man, wenn \u00fcberhaupt, nur schwer finden.<\/p>\n<h2><span id=\"Nachtrag\" class=\"mw-headline\">Nachtrag<\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Layoutbetrachtung von Prozessen steht aus theoretischer Sicht zun\u00e4chst die Optimierung des Ablaufs. Jedoch existieren noch eine Reihe weiterer Bedingungen, die es zu ber\u00fccksichtigen gilt. So stellt das wichtigste Gestaltungsprinzip die Flussoptimierung dar. Sie hat den ununterbrochenen Fluss des Materials (hier die Scheckbearbeitung) durch die Fertigung (hier die Abwicklung) zur Folge. Alle T\u00e4tigkeiten sollten dem Wertsch\u00f6pfungsprinzip unterworfen sein. Ist dies der Fall, kann bei guter Auslastung die kosteng\u00fcnstige Abwicklung der Scheckbearbeitung realisiert werden. Kosteneinsparungen resultieren hierbei aus der Anordnung der R\u00e4ume als auch der B\u00fcroarbeitspl\u00e4tze. In dessen Folge kommt es zu einer Bestandsreduktion, niedrigerem Koordinations- und Handlingsaufwand. Falls realisierbar, sollte die Flussoptimierung \u00fcber die gesamte logistische Kette erfolgen. Dies ist aber nur unter dem Einfluss eines prozessorientierten Layouts zu realisieren. Mit dessen Hilfe werden R\u00fcstzeiten reduziert, Kapazit\u00e4ten und Lo\u00dfgr\u00f6\u00dfen verringert und Transportwege optimiert. Die B\u00fcror\u00e4ume sollten auch produktorientiert gestaltet werden sodass geringe Wege zwischen den einzelnen Abl\u00e4ufen zur\u00fcckgelegt werden m\u00fcssen. Dies kann in der Gesamtbetrachtung zu einer Minimierung des Belegungs- und Ausfallrisikos der einzelnen Subsysteme (also B\u00fcros) f\u00fchren. Auch eine r\u00e4umliche Konzentration der Betriebsmittel (wie beim dritten L\u00f6sungsansatz realisiert) kann Wege und Informationen verk\u00fcrzen, wodurch letztendlich der Steuerungs- und Handlungsaufwand eingespart werden kann. Beispielsweise kann dies auch in den einzelnen B\u00fcros selbst geschehen. Werden die B\u00fcros 1 bis 8 nicht lediglich als Black Box gesehen, k\u00f6nnen Optimierungsprozesse vorangetrieben werden. So k\u00f6nnten die Schecks bei den verschiedenen Bearbeitungsstellen am selben Ort angeliefert und abgeholt werden. In der Regel verursachen \u00dcbergangs- und Liegezeiten im Ablauf- und Fertigungsbereich (hier die Abwicklung der Schecks) einen hohen Anteil an der Durchlaufzeit. Daher sollte als prim\u00e4res Ziel darauf geachtet werden, \u00e4hnliche Bearbeitungsschritte in einem B\u00fcroabschnitt oder zumindest in zusammenliegenden Abschnitten zu erm\u00f6glichen. Da Mitarbeiter im System durch diese Weise sich im Zuge der Selbstorganisation selbst besser kontrollieren k\u00f6nnen, werden Fehler schneller behoben. Die vom Kunden (also den Scheckausstellern) gewohnte Schnelligkeit und Zuverl\u00e4ssigkeit ist dadurch gew\u00e4hrleistet. Dennoch m\u00fcssen intern Qualit\u00e4tskontrollen durchgef\u00fchrt werden, die ebenfalls Fehler reduziert und Optimierungen vorantreibt. Aber auch extern k\u00f6nnen Faktoren verbessert werden, um die Abl\u00e4ufe auch in Zukunft schnell abwickeln zu k\u00f6nnen. Dabei darf aber nicht nur auf die Produktqualit\u00e4t (bessere, f\u00e4lschungssichere Schecks) geachtet werden, sondern auch auf die Prozessqualit\u00e4t. Durch eine zunehmende Automatisierung durch Netzwerkbasierten Geldtransfer (Schecks werden immer weniger ausgestellt) verliert der Mensch in ablauftheoretischer Sicht an Bedeutung. Dies f\u00fchrt zunehmend zu einem sachlichen und zeitlichen Austausch vom Menschen zum Computer. Die Mitarbeiter erhalten durch diese Umstrukturierung andere arbeitstechnische Aufgaben, die zur Qualit\u00e4tssicherung und der Materialbereitstellung (neu ausgestellte Schecks, die bearbeitet werden m\u00fcssen) beitragen. Die Flexibilit\u00e4t der Arbeitnehmer ist in diesem Punkt gefordert. Diese \u00fcbernehmen zunehmend administrative und \u00fcberwachende Aufgaben im automatisierten Prozess. Dennoch, durch eine verst\u00e4rkte Teamorientierung k\u00f6nnen Abl\u00e4ufe und Arbeitsergebnisse verbessert werden. Dies geht Hand in Hand mit der Ausweitung der Entscheidungskompetenzen jedes Einzelnen. Durch die Abflachung der Hierarchien k\u00f6nnen die Aufgaben besser und prozessorientierter gestaltet werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein gutes Prozesslayout schlie\u00dft ein gutes B\u00fcrolayout mit ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist von enormer Wichtigkeit, die Mitarbeiter in den Planungsprozess zu integrieren. Diese m\u00fcssen letztendlich die Prozesse managen und ausf\u00fchren. Auf jeden Fall sollten im Zuge der Planung die von Seiten der Arbeitnehmer gemachten L\u00f6sungsalternativen mit ber\u00fccksichtigt werden. In diesem Zug k\u00f6nnten auch nochmals die Prozessschritte hinterfragt werden. Die Einbeziehung der Angestellten in die Planung des Arbeitsplatzes und in die Abl\u00e4ufe, erh\u00f6ht deren Akzeptanz in erheblichem Ma\u00dfe. Die Frage nach einem Richtigen Konzept ist damit noch nicht beantwortet. Welches Layout sinnvoll erscheint, liegt in entscheidendem Ma\u00dfe ab vom Einzelfall. So spielen verschiedene Einfl\u00fcsse unterschiedliche Rollen im Layout eines Systems. Beispielsweise m\u00fcssen auch die Menschen, die in diesen R\u00e4umen Aufgaben erledigen, mit ber\u00fccksichtigt werden. So sind die Lichtverh\u00e4ltnisse von enormer Wichtigkeit. Die Hawthorne-Experimente haben vor fast einhundert Jahren bereits gezeigt, dass Licht zwar nicht der entscheidende Faktor, vielmehr aber das Care Prinzip1 von entscheidender Bedeutung ist.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Studie: Prozesslayout in der Des Moines National Bank Beim prozessorientierten Layout orientiert sich die Anordnung der Leistungserstellung am jeweiligen Prozess und der Zusammenarbeit der einzelnen Stationen an denen Arbeitsschritte erfolgen. 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