{"id":2387,"date":"2014-02-03T01:56:39","date_gmt":"2014-02-02T23:56:39","guid":{"rendered":"http:\/\/ekrah.com\/start\/?p=2387"},"modified":"2020-02-26T16:37:14","modified_gmt":"2020-02-26T14:37:14","slug":"zitate-anmerkungen-und-literaturverzeichnis-in-bachelor-oder-masterarbeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archive.edu.net.co\/start\/zitate-anmerkungen-und-literaturverzeichnis-in-bachelor-oder-masterarbeiten\/","title":{"rendered":"Zitate, Anmerkungen und Literaturverzeichnis in Bachelor- oder Masterarbeiten"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">In der Regel muss in Bachelor- oder Masterarbeiten auf andere Autoren sowie auf ver\u00f6ffentlichte und unver\u00f6ffentlichte Texte Bezug genommen werden. Dies geschieht durch Zitate und Anmerkungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zitate wie Hinweise in Anmerkungen erf\u00fcllen vielf\u00e4ltige Zwecke in der wissenschaftlichen Literatur. In einer Bachelor- oder Masterarbeit dienen sie zumeist als Beleg, als Unterst\u00fctzung einer ge\u00e4usserten Auffassung. In solchen F\u00e4llen sollen sie vorwiegend durch die Bezugnahme auf anerkannte Fachleute <i>Kritik abwehren<\/i>. Sie werden jedoch auch dazu benutzt, um allf\u00e4llige <i>gegens\u00e4tzliche Ansichten<\/i> zu kennzeichnen. Schliesslich dienen sie zum Nachweis daf\u00fcr, dass zu einer Frage <i>bereits Antworten<\/i> vorliegen.<\/p>\n<h1 style=\"text-align: justify;\">Zitate <b> <\/b><\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\">An Zitate ist die Grundforderung zu stellen, &#8222;w\u00f6rtlich&#8220; \u2013 also genau und richtig \u2013 zu sein. Damit sei auf die Notwendigkeit sorgf\u00e4ltiger \u00dcbernahme der Fremdtexte hingewiesen, wenn der zu zitierende Text beim Niederschreiben nicht selbst vorliegt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ver\u00e4nderungen am zitierten Text d\u00fcrfen grunds\u00e4tzlich <i>nicht<\/i> vorgenommen werden. Auslassungen sind im Falle eines Wortes durch zwei Punkte, im Falle mehrerer W\u00f6rter oder gar S\u00e4tze durch drei Punkte zu kennzeichnen. Diese Punkte zus\u00e4tzlich auch noch in eckige Klammern einzuschliessen, bitte ich bei Bachelor- oder Masterarbeiten zu unterlassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcblich ist es, den Beginn und das Ende von Zitaten durch Anf\u00fchrungsstriche zu kennzeichnen. In letzter Zeit setzt sich durch, Zitate in <i>Kursivschrift<\/i> wiederzugeben. Diesfalls d\u00fcrften jedoch nicht auch noch Anf\u00fchrungszeichen gesetzt werden. Bei l\u00e4ngeren Zitaten kann der zitierte Text auch einger\u00fcckt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hervorhebungen (Kursivdruck, Sperrungen, fette Schrift, Unterstreichungen) im zitierten Text m\u00fcssen \u00fcbernommen werden. Will man als Zitierender solche in den Text einbringen, dann muss man in eckigen Klammern angeben: [Hervorhebung von N.N.], wobei &#8222;N.N:&#8220; f\u00fcr die Anfangsbuchstaben des Zitierenden steht. Die oft anzutreffende Form: [Hervorhebung vom Verf.] betrachte ich als Verstoss gegen die Zitier-Regeln; denn ich m\u00f6chte nicht stundenlang werweissen, ob mit &#8222;Verf.&#8220; der <i>Zitierende<\/i> oder der <i>Zitierte<\/i> gemeint ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fehlerhafte Schreibweisen oder \u00e4hnliche Ungereimtheiten im zitierten Text d\u00fcrfen <i>nicht<\/i> korrigiert werden. Sie sind zu \u00fcbernehmen und mit [!] oder [sic!] bzw. [so!] zu versehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In begrenztem Umfang sind Erg\u00e4nzungen in Zitaten dann erlaubt, wenn sie zum richtigen oder besseren Verst\u00e4ndnis erforderlich sind. Sie werden dann in eckige Klammern gesetzt. Beispiel: &#8222;In diesem Jahr [1948] wurde die Reichsmark durch die Deutsche Mark abgel\u00f6st&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zitate in den Sprachen Altgriechisch, Lateinisch, Englisch und Franz\u00f6sisch m\u00fcssen <i>bei mir<\/i> vorgelegten Bachelor- oder Masterarbeiten nicht \u00fcbersetzt werden. Bei allen anderen Sprachen verlange ich neben dem Original-Zitat die deutsche \u00dcbersetzung. Liegen deutsche Ausgaben der herangezogenen Werke vor, so ist im Regelfall aus diesen zu zitieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zitate ab Dreiviertel einer Textseite sollen entweder gar nicht verwendet oder aber in einen Quellen- bzw. Dokumententeil am Schluss der Arbeit eingestellt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die L\u00e4nge und die Anzahl von Zitaten ist wohl zu erw\u00e4gen! <i>Zu lange<\/i> und <i>zu viele<\/i> Zitate in Bachelor- oder Masterarbeiten wirken erm\u00fcdend und lassen den Verfasser als unselbst\u00e4ndig und unbeholfen erscheinen.<\/p>\n<h1 style=\"text-align: justify;\">Anmerkungen<\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend Zitate in den Text eingef\u00fcgt werden, sind Anmerkungen durch kleine hochgestellte Zahlen (bitte <i>ohne<\/i> Halbklammer oder gar Klammer) genau an der zutreffenden Stelle anzuzeigen. Der Anmerkungstext selbst wird als Fussnote unten auf dieselbe Seite gesetzt, wiederum angef\u00fchrt durch kleine hochgestellte Zahlen ohne Klammer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In die Anmerkungen geh\u00f6ren ausser weiteren Erl\u00e4uterungen zum oben stehenden (&#8222;fliessenden&#8220;) Text vor allem Quellen- und Literaturhinweise, welche an die Stelle von Zitaten treten. Ausserdem finden sich hier die Fundstellen-Angaben von Zitaten; insofern endet in der Regel ein Zitat mit einer Anmerkungszahl.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den Quellenangaben erbitte ich keine R\u00e4tselaufgaben f\u00fcr Fortgeschrittene! Daher ist das verbreitete &#8222;a.a.O.&#8220; bzw. &#8222;l.c.&#8220; (= loco citato) unbedingt zu vermeiden. Statt dessen muss der Verfasser und\/oder der Kurztitel mit dem eingeklammerten Zusatz: (wie Anm. &#8230;) angegeben werden. H\u00f6chstens dann, wenn dieselbe Quelle oder <i>das gleiche Literaturzitat in unmittelbar aufeinander folgenden Anmerkungen<\/i> aufgef\u00fchrt wird, ist das &#8222;ebd.&#8220; (= ebenda) oder ibid. (= ibidem) hinzunehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oft liegen dieselben Texte in unterschiedlichen Ausgaben oder in mehreren Auflagen vor. Probleme wirft dann die Frage auf, aus welcher Ausgabe eines Werkes zitiert bzw. auf welche Ausgabe in den Anmerkungen hingewiesen werden soll.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Grunds\u00e4tzlich ist bei mehreren Auflagen die zuletzt erschienene zu benutzen. Bei unver\u00e4nderten Auflagen ist es gleichg\u00fcltig, auf welche man sich bezieht. Liegt von einem Autor eine Gesamtausgabe vor, dann ist es von Vorteil, wenn man sich auf diese bezieht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zitate aus und Hinweise auf Ver\u00f6ffentlichungen zweiter Hand (&#8222;zitiert nach&#8230;&#8220;) bitte ich grunds\u00e4tzlich zu unterlassen. Ausnahmef\u00e4lle sind zu begr\u00fcnden.<\/p>\n<h1 style=\"text-align: justify;\" align=\"center\">Form der Literaturangabe<\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ver\u00f6ffentlichungen sind in der Bachelor- oder Masterarbeit so genau und vollst\u00e4ndig anzugeben, dass ein anderer sie m\u00fchelos erkennen und in einem Bibliothekskatalog sofort finden kann. Am vollst\u00e4ndigsten m\u00fcssen die Angaben im Quellen- und Literaturverzeichnis am Ende der Arbeit sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu beachten ist grunds\u00e4tzlich, dass die bibliographischen Angaben zu einer Ver\u00f6ffentlichung <i>nie dem Bucheinband<\/i> zu entnehmen sind. Stets ist das <i>(Haupt)Titelblatt<\/i> und dessen <i>R\u00fcckseite<\/i> (das Impressum) heranzuziehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier Beispiele f\u00fcr die Literaturangabe (1) bei einem Buch, (2) bei einem Aufsatz in einem Sammelwerk, (3) bei einem Zeitschriftenaufsatz, (4) bei einem Zeitungsartikel:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(1) Merk, Gerhard (1985): Grundbegriffe der Erkenntnislehre f\u00fcr \u00d6konomen. Berlin (Duncker &amp; Humblot).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(2) Mast, Hans J. (1981): Besonderheiten des Goldhandels, in: Hans Gerd Fuchs (Hrsg.): Gold. Rohstoff \u2013 Hortungsobjekt \u2013 W\u00e4hrungsmetall. Festgabe f\u00fcr Professor Dr. Gerhard Merk. Frankfurt am Main (Fritz Knapp Verlag).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(3) Bitner, Mary Jo \/ Brown, Stephen W. \/ Meuter, Matthew (2000): Technology Infusion in Service Encounters; in: Journal of the Academy of Marketing, Science, Vol. 28, No. 1, S. 138-149.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(4) (Ohne Verfasserangabe): Wider das Preussentum, in: Neue Z\u00fcrcher Zeitung vom Freitag, den 22. Mai 1998, S. 14.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Falls man die genauen bibliographischen Angaben einer zitierten Schrift nicht mehr feststellen kann (das herangezogene Buch musste beispielsweise wieder zur\u00fcckgegeben werden), dann hilft der Karlsruher virtuelle Katalog unter der Adresse <a href=\"http:\/\/www.ubka.uni-karlsruhe.de\/kvk.html\">http:\/\/www.ubka.uni-karlsruhe.de\/kvk.html<\/a>. Dort sollte bei allf\u00e4lligen Schwierigkeiten im Zugriff auf die Library of Congress in Washington auf der Maske das Zeitlimit (Timeout rechts unten) auf 180 Sekunden erh\u00f6ht werden.<\/p>\n<h1 style=\"text-align: justify;\">Literaturverzeichnis<\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bachelor- oder Masterarbeit schliesst mit einem &#8222;Quellen- und Literaturverzeichnis.&#8220; Das Literaturverzeichnis soll die Literatur zusammenfassen und alphabetisch erschliessen. aus der in der Arbeit zitiert oder auf die in den Anmerkungen hingewiesen wurde,<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bitte, die \u00dcberschrift &#8222;Bibliographie&#8220; zu vermeiden, weil dies im Deutschen (anders als &#8222;Bibliography&#8220; im Englischen!) etwas <i>anderes<\/i> ist, n\u00e4mlich die zu einem Gegenstand gesamthaft existierende Literatur. Man nenne es immer dann &#8222;Quellen- und Literaturverzeichnis&#8220;, wenn darin \u2013 in dieser Reihenfolge und getrennt \u2013 auch ungedruckte Quellen und erst dann Literatur (d.h. Sekund\u00e4rliteratur) aufgef\u00fchrt ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Form der Angaben im Literaturverzeichnis stimmt mit der im Text zuvor gegebenen Nennung \u00fcberein; sie ist in der Regel noch vollst\u00e4ndiger und ausf\u00fchrlicher. Hier gilt noch mehr als f\u00fcr die Literaturangaben in den Fussnoten, dass <b><span style=\"text-decoration: underline;\">alle Vornamen ausgeschrieben <\/span><\/b>werden m\u00fcssen. Es ist nicht zumutbar, in einem Bibliothekskatalog vor Ort oder online etwa nach <i>E. Schwarz<\/i> oder <i>L. Fuchs<\/i> zu suchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Normalfall wird die Aufz\u00e4hlung der Literatur in eine einzige alphabetische Reihenfolge gebracht. M\u00fcssen jedoch auch (ungedruckte und gedruckte) Quellen genannt werden, so sind diese der dann folgenden Sekund\u00e4rliteratur in einem eigenen Alphabet voranzustellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In das Literaturverzeichnis sind alle Titel aufzunehmen, die in der Arbeit zitiert oder genannt sind. Weitere Quellen und sonstige Literatur, die zur Erstellung der Arbeit herangezogen wurde, sollten ebenfalls aufgelistet werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allgemein \u00fcbliche Hilfsmittel, wie Fremdw\u00f6rterbuch, Rechtschreibe-Regelbuch usw., sind <i>nicht<\/i> zu nennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jeder Student hat mir sp\u00e4testens bei der Gliederungsbesprechung ein <i>Synonymen-Lexikon <\/i>vorzulegen, das er (sie) sich beschafft hat. Solche gibt es in verschiedenen Preislagen; jede gr\u00f6ssere Buchhandlung \u2013 selbst in Siegen \u2013 hat entsprechende Titel in der Regel vorr\u00e4tig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ersatzweise kann auch die LexiROM von Microsoft herangezogen werden. Das Leipziger Synonymen-Lexikon unter <a href=\"http:\/\/wortschatz.uni-leipzig.de\/\">http:\/\/wortschatz.uni-leipzig.de\/<\/a> enth\u00e4lt im Grundsatz nur ab 1990 gebr\u00e4uchliche W\u00f6rter; wirtschaftliche Begriffe sind dort mehr am Rand eingepflegt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von mir selbst in eigenen Ver\u00f6ffentlichungen verwendete Helvetismen (wie &#8222;gesamthaft&#8220; statt &#8222;insgesamt&#8220;, &#8222;allf\u00e4llig&#8220; statt &#8222;etwaig&#8220;, &#8222;innert&#8220; statt &#8222;innerhalb&#8220;, &#8222;werweissen&#8220; statt &#8222;(herum)r\u00e4tseln&#8220;) sollten von Studenten m\u00f6glichst vermieden werden, da sie erfahrungsgem\u00e4ss bei binnendeutschen Lesern \u00c4rgernis erregen. Studenten Schweizer Nationalit\u00e4t d\u00fcrfen selbstverst\u00e4ndlich im Schweizerdeutschen \u00fcbliche W\u00f6rter verwenden!<\/p>\n<h1 style=\"text-align: justify;\" align=\"center\">Bei Zweifelsfragen ziehe man zu Rate:<\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>Burchardt, Michael :<\/i> Leichter Studieren. Wegweiser f\u00fcr effektives wissenschaftliches Arbeiten, 4. Aufl. Berlin (Berlin Verlag Spitz) 2006.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>Gerhards, Gerhard : <\/i>Seminar-, Diplom- und Doktorarbeit. Muster und Empfehlungen zur Gestaltung von rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Pr\u00fcfungsarbeiten, 8. Aufl. Bern, Stuttgart (Haupt) 1995 (Uni-Taschenb\u00fccher 217).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>Mette G\u00fcnter, Sch\u00f6ppl, Eva: <\/i>Wie finde ich Literatur zu den Wirtschaftswissenschaften. Berlin (Berlin Verlag) 1995 (Orientierungshilfen, Bd. 13).<\/p>\n<h1 style=\"text-align: justify;\" align=\"center\">Notwendiger Nachtrag<\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bitte &#8222;Konzept&#8220;, &#8222;Struktur&#8220;, &#8222;relevant&#8220; und \u00e4hnliche schwammige, letztlich Alles und daher <i>Nichts<\/i> sagende Modew\u00f6rter vermeiden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einer wissenschaftlichen Arbeit muss jeder Satz einen Satzgegenstand (Subjekt) und eine Satzaussage (Pr\u00e4dikat) haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Konditionals\u00e4tze (Wenn-dann-S\u00e4tze) m\u00fcssen durch eine Konjunktion gekennzeichnet werden<\/b>. Dies dient besonders in Satzgef\u00fcgen der rascheren Aufnahme und dem Verstehen eines Textes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Rechtschreibung muss einheitlich sein! Bitte gehen Sie bei Word auf &#8222;Extras&#8220;, &#8222;Sprache festlegen&#8220; und klicken Sie im Regelfall auf &#8222;Deutsch (Deutschland)&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr jedes aus der Literatur entnommene Zitat tr\u00e4gt <b>der Zitierende<\/b> die volle Verantwortung. Ist dieses sachlich falsch oder auch nur sprachlich schlecht, dann hat dies <i>der Zitierende<\/i> zu vertreten. In einer Bachelor- oder Masterarbeit kann man erwarten, dass der Verfasser gelernt hat, mit Zitaten <i>kritisch<\/i> umzugehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist ratsam, in einem wirtschaftswissenschaftlichen Text mit uneingeschr\u00e4nkten Verneinungen vorsichtig umgehen, ja sogar bestrebt zu sein, diese m\u00f6glichst zu vermeiden. Statt &#8222;ein Zusammenbruch des weltweiten Finanzsystems&#8220; ist <b>nicht<\/b> m\u00f6glich&#8220; sollte man &#8222;ein Zusammenbruch des weltweiten Finanzsystems ist <b>kaum<\/b> m\u00f6glich&#8220; schreiben: im Grunde ist dasselbe ausgesagt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bachelor- oder Masterarbeit muss nach den Bestimmungen des Pr\u00fcfungs-Ordnung in deutscher Sprache abgefasst ein. Bitte beachten Sie diese Vorschrift auch hinsichtlich des <b>Gebrauchs von Fremdw\u00f6rtern<\/b>, die aus dem griechischen und Lateinischen entlehnt sind. Ich empfinde es als Zumutung, wenn in jedem zweiten Satz solche W\u00f6rter auftauchen, und diese dazu dann auch noch verkehrt benutzt werden. Bitte lesen Sie folgende Warnung von Herrn Universit\u00e4tsprofessor Dr. Merk (<a href=\"http:\/\/ekrah.com\/start\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/importante_adhortation.pdf\">download<\/a>) und unterlassen Sie auch das neuerdings so beliebte &#8222;enorm&#8220; (= ex norma = ausserhalb der Gauss&#8217;schen Normalverteilung?)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf meiner Homepage sind ein Muster-Titelblatt sowie Gestaltungs-Empfehlungen f\u00fcr die Bachelor- oder Masterarbeit downloadbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Regel muss in Bachelor- oder Masterarbeiten auf andere Autoren sowie auf ver\u00f6ffentlichte und unver\u00f6ffentlichte Texte Bezug genommen werden. Dies geschieht durch Zitate und Anmerkungen. Zitate wie Hinweise in Anmerkungen erf\u00fcllen vielf\u00e4ltige Zwecke in der wissenschaftlichen Literatur. In einer Bachelor- oder Masterarbeit dienen sie zumeist als Beleg, als Unterst\u00fctzung einer ge\u00e4usserten Auffassung. 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